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Die Kunstagentur Marcard Pro Arte wurde Anfang 1998 von Susanne Haumann (K&S Kommunikationsservice) und
Mathias v. Marcard gegründet. Mathias v. Marcard (geb. 1957), von Haus aus eigentlich Investmentbanker, erfüllte sich
damit einen langgehegten Traum, kehrte in seine Heimatstadt Hamburg zurück und machte seine Leidenschaft zum
Beruf. Vorerst in der Feldbrunnenstraße, verwirklichte MPA in den Anfangsjahren, teilweise zusammen mit K&S,
ambitionierte Projekte wie „Künstler für Weimar`99“ oder „Hamburger Firmamente“ und arbeitete eng mit Udo Lindenberg
zusammen (siehe „Projekte 1998-2008“). Zwischenzeitlich war Weimar sogar das Zentrum der Geschäftsaktivitäten.
Seit 2002 führt Mathias v. Marcard die Firma, die zu Marcard Pro Arte & VV GmbH umfirmierte, eigenständig.
Nach langjähriger Erfahrung auf dem freien Kunstmarkt und auf Auktionen, erweiterte v. Marcard das Angebot der
Agentur um den vielversprechenden Bereich der Kunstberatung und Kunstvermittlung. Hierbei berät er seine
Kunden persönlich und übersetzt deren Wünsche in die Realität des Kunstmarktes. So konnten in den vergangenen
Jahren einige bedeutende Bilder und Fotografien erfolgreich vermittelt werden (siehe auch „Kunstvermittlung“).
Ende 2007 zog Marcard Pro Arte in die repräsentativeren Büros in der Tesdorpfstraße. Die außerordentlich fruchtbare
Bürogemeinschaft mit K&S Kommunikationsservice hat weiterhin Bestand. In 2010 wurde sehr erfolgreich die
Ausstellung „Gesichter Afghanistans – Erfahrung einer alten Welt“ mit Fotografien von 1953 in der Handelskammer
Hamburg erstmals einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Noch bis Ende Januar 2012 werden die Afghanistan
Fotografien in der Villa Ichon in Bremen zu sehen sein, bevor die Ausstellung nach Berlin wandert, wo sie am 29. März
im Willy-Brandt-Haus eröffnet wird. Ebenso wird die Zusammenarbeit mit der Hamburger Telemann-Gesellschaft und
dem im Mai 2011 gegründeten Telemann Museum auch in 2012 fortgesetzt (siehe „Projekte ab 2009“).
Für 2012 sind außerdem zwei weitere Ausstellungsprojekte in der Planung. In Zusammenarbeit mit der Elsbeth
Weichmann Gesellschaft wird voraussichtlich am 22. März die Ausstellung „Quer zum Strom“ mit Fotografien des
Hamburger Fotografen Jo Röttger wiederum in der Handelskammer Hamburg eröffnet (mehr unter „Projekte ab 2009“).
Zusätzlich arbeitet MPA derzeit an dem Ausstellungsprojekt „Das war einmal Sylt“ mit historischen Fotografien aus den
1920er und 1930er Jahren von der Nordseeinsel. Der Ausstellungsort steht noch nicht fest.
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